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Logopädie bei Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS)

Häufig werden Kinder mit einer LRS zu spät bei der Logopädie vorgestellt, nämlich erst dann, wenn sie in der Schule auffällig werden. Dabei kann ca. 80% der Risikokinder durch eine Frühdiagnostik VOR der Schulzeit das Risiko einer späteren LRS genommen werden. Durch eine Risikoeinschätzung/Befunderhebung noch im Vorschulalter können sprachliche Schwächen u.a. in der Phonologischen Bewusstheit identifiziert, gefördert und so eine stabile Basis für den Schriftspracherwerb geschaffen werden.

Ein frühes Handeln, schon vor dem Schulalter kann sekundäre Folgen einer LRS wie z.B. Angst, Depressionen und starke Unsicherheit effektiv vermeiden.

Worauf ist bei Vorschulkindern zu achten?

  • gibt es LRS in der Familie?
  • Gibt es Störungen, Verzögerungen in den Bereichen Wortschatz, Grammatik, Artikulation?
  • gibt es Schwierigkeiten in der Speicherung? (z.B. Farben, Namen anderer Kinder, Würfelbilder, ...)
  • gibt es Schwierigkeiten im Bereich der Phonologischen Bewusstheit? (z.B. Reimen, Silben segmentieren)



Nehmen Sie bei Fragen oder Unsicherheiten gerne Kontakt auf.



 
 
 
 
 
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